,,The greatest way to make yourself unhappy is to try to be happy" (Jeff Foster)

Bei mir geht es NICHT darum, deine Ängste, deinen Stress oder deine Lebenskrise loszuwerden. Denn dieser Versuch ist genau das Problem...

Wir kämpfen gegen Aspekte unseres Lebens und damit gegen uns selbst. Wir versuchen auf Biegen und Brechen anders zu sein, als wir nun mal im Moment sind. Vielleicht bin ich gerade voller zitternder, schweißtreibender Angst. Vielleicht bin ich gerade komplett überfordert. Vielleicht sehe ich im Moment überhaupt keinen Sinn mehr.

Punkt. Das ist der Zustand in dem ich mich gerade befinde. Ich bin nun mal im Moment nicht glücklich. Und das Leben ist eben aktuell nicht ,,Friede, Freude, Eierkuchen“.

Und verstehe mich bitte nicht falsch: Diesen unangenehmen Zustand loswerden zu wollen, ist vollkommen normal und menschlich. Auch das ist im Moment da: Widerstand gegen meinen Zustand und Sehnsucht nach Befreiung davon.

Es ist nichts falsch daran, deinen Zustand loswerden zu wollen…und… dieser unbewusste Kampf gehen das, was nun mal im Moment da ist, ist die Ursache für dein Leid. 

Dein Problem ist nicht das selbe wie dein Leid.

Das Problem ist ein Aspekt deines Menschseins. Der Kampf dagegen ist das, was dich leiden lässt.

Und du kämpfst nicht ohne Grund. Schließlich ist dein Zustand auch sehr unangenehm. Und auch dein Zustand/ dein Problem ist nicht ohne Grund da. Dein Problem ist ein Ausdruck eines Aspektes von dir selbst, den du in deiner Kindheit aus deinem Leben verbannt hast – um dich zu schützen vor Verletzung und Ablehnung. 

Als Kinder hatten wir keine andere Wahl und wir können dankbar sein für unser intelligentes Schutzsystem unseres Körpers. Damals hing unser Überleben davon ab, ob wir von unseren Eltern/ Erziehern geliebt wurden. Somit ist es das beste, was uns passieren konnte, dass wir bestimmte Aspekte von uns selbst aus unserem Bewusstsein in unser Unterbewusstsein verbannt haben, um die Liebe von unseren Eltern zu bekommen. 

Doch wie ist es heute? Bin ich als Erwachsener immernoch abhängig von der Liebe meiner Eltern? Möchte ich weiterhin bestimmte Aspekte meines Selbst vermeiden? 

Diese Aspekte gehören zum Menschsein, zum Leben dazu und werden sich wieder und wieder zeigen – oft getarnt als ,,Angst, Stress, Krise, Problem“. Sie werden sich so lange zeigen, bis wir sie als Teil von uns, vom Menschsein akzeptieren können. 

Und genau darum geht es bei Raum Lebensliebe und bei meinen Angeboten: Um wahre, authentische Selbstliebe. Ich helfe Menschen mit Ängsten, Stress oder Lebenskrisen dabei, ihre Probleme verstehen und mit ihnen leben zu lernen, um sich vom ewigen Kampf dagegen zu befreien und ins Leben zurückzufinden.

Mein BLI-Konzept

Im Folgenden siehst Du eine selbst erstellte Grafik, die meinen Ansatz verdeutlichen soll: Die Punkte auf der Grafik erkläre ich anhand von einem persönlichen Alltagsbeispiel: ein Muster, in das ich immer wieder hineinrutsche. Die Punkte kannst Du gerne auch auf Dein individuelles Problem übertragen. Die Grafik und der Text lesen sich von unten nach oben

3. Integrität leben

Sobald ich mir erlaube, ein ,,frustrierter Versager“ zu sein, brauche ich nicht mehr zu fliehen vor meinen Gefühlen und finde meinen authentischen Willen: Vielleicht wollte ich mit der Arbeit, die ich vorhatte, nur verhindern als Versager dazustehen.  Vielleicht ist es jedoch genau das, was ich von Herzen gerade machen will. Ohne dem Druck, es tun zu MÜSSEN, geht die Arbeit wie von alleine. 

2. Selbstliebe finden

Nun geht es darum, meine Gedanken, Gefühle und mein Fluchtverhalten lieben zu lernen. Wenn ich meinen inneren ,,frustrierten Versager“ als Teil von mir und meinem Menschsein wertschätzen kann, dann beende ich den Kampf gegen mich selbst und die Situation. Ich finde zurück zu mir, zurück zum Leben.  

1. Bewusstsein schaffen

Die erste Gelegenheit, mich aus meinem Muster zu befreien, ist es, meine Gedanken wahrzunehmen. Verpasse ich dies und erschaffe damit Emotionen, bekomme ich meine zweite Chance: Das bewusste Wahrnehmen meiner Emotionen und aller dazugehörigen Empfindungen im Körper. Wenn ich auch meinen körperlichen Zustand nicht bemerke, kann ich zuletzt meinem Fluchtverhalten Bewusstsein schenken, um mich aus dem Kreislauf zu befreien. 

Der ,,Schatten - Loop"

1. Situation: Ich sitze vorm PC und möchte etwas tun (z.B. für Raum Lebensliebe), aber komme nicht weiter. 

2. Gedanke: Diese Situation ruft in mir folgende Gedanken hervor: ,,Ich schaffe das nicht. Nichts krieg´ ich hin. Ich bin ein Versager…“.

3. Emotion: Durch diese Gedanken fühle ich mich überfordert, klein, schwach und frustriert. 

4. Reaktion: Da ich diese Gefühle nicht fühlen möchte, suche ich einen Ausweg. Oft greife ich dann zu unterhaltsamen Medien oder esse irgendetwas leckeres. Dadurch komme ich jedoch erst recht nicht weiter. Ich bestätige und kreiere mir damit meine eigene Realität (Situation): Der Kreislauf schließt sich.